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Ein
900 m langer Mühlengraben führt
Wasser der Lenne zum Fleckenberger Museum
und treibt deren Turbine an.
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So
sah die alte Turbine aus. Sie stammt aus
den 50er Jahren und wurde kompett neu gefertigt.
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Das
Herz der Besteckfabrik Hesse ist eine im Original erhaltene
Kraft- und Antriebseinheit im Erdgeschoss. Sie besteht
aus einer Turbine mit Generator und einer Transmissionsanlage.
Mit
dem Wasser der Lenne erzeugte die Turbine 1 über
einen Generator elektrischen Strom. Mit der so gewonnenen
Energie versorgte man die Elektromotoren, die Heizungen
der elektrolytischen Bäder und die Beleuchtungsanlagen
mit Elektrizität.
Heute
treibt eine neue Turbine einen neuen Generator
2 an. Der alte Generator ist im Hintergrund an der Rückwand
des Raumes zu sehen.
Die
Kraft der Turbine konnte aber auch direkt auf die umfangreiche
Transmissionsanlage 3 übertragen werden, die von
einem zentralen Punkt aus die Pressen und Walzen der
Besteckfabrik antrieb. Erst in den fünfziger Jahren
wurden zwei neue Pressen mit eigenen Antriebsmotoren
erworben.
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Blick
in die Presserei. Vorne links die 200-t-Presse,
rechts die Rundwalze, im Hintergrund die
Kraft- und Antriebsanlage.
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